neue gespräche

40 Jahre neue gespräche

 

„Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art, sind auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi.“

Mit diesem berühmten und vielzitierten Satz beginnt die Konstitution „Gaudium et Spes“, in der die Väter des 2. Vatikanischen Konzils (1962 - 1965) das Verhältnis der Kirche zu den Menschen und der Welt neu beschrieben haben. Die Fenster der Kirche sollten weit geöffnet werden, um „frischen Wind“ hereinzulassen. Und 1971 kam die „Gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland“ erstmals zusammen, um die Beschlüsse des Konzils konkret und praktisch umzusetzen.

Der Name ist Programm

In dieser Zeit des frischen Winde erschien im September 1970 die erste Ausgabe der neue gespräche. Schon vorher hatten sich in vielen Diözesen engagierte „Eheleute, Eltern oder auch Unverheiratete“ zu Familiengruppen zusammengefunden. Sie kamen aus unterschiedlichen beruflichen und gesellschaftlichen Lebensbereichen, waren „aber einander verbunden im Streben nach erweiterten mitmenschlichen Beziehungen in Ehe, Familie, Kirche und Gesellschaft“, wie in der ersten Ausgabe zu lesen ist. neue gespräche startete mit dem Ziel, die Gespräche in den Gruppen mit immer neuen, aktuellen Themen anzuregen und die Familiengruppen miteinander in Kontakt zu bringen.

Der Hefttitel war Programm.

Zeitschrift für Familien-Engagierte

40 Jahre neue gesprächeHeute, 40 Jahre später, hat sich der Kontext, in dem Männer und Frauen Ehe leben und Väter und Mütter Kinder erziehen, rasant verändert. Auch an „neue gespräche“ ist die Zeit nicht spurlos vorübergegangen. Das zeigt sich nicht nur am veränderten Layout. neue gespräche versteht sich heute als Zeitschrift für Frauen und Männer, Mütter und Väter, die sich ehrenamtlich an verschiedenen Orten in Kirche und Gesellschaft für Ehe und Familie engagieren, und für hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Familienbildung und -pastoral.

Die Hefte regen an, über die eigenen Erfahrungen in Partnerschaft, Ehe und Familie nachzudenken. Sie schärfen den Blick für die Rahmenbedingungen heutigen Familienlebens und liefern Ideen für ein lebendiges Miteinander in und mit Ehen und Familien.

Ermutigung für Ehepaare und für Mütter und Väter

Geblieben ist - bei aller Veränderung - die Leidenschaft, mit der sich die Redaktion mit den verschiedenen Themen auseinandersetzt. Und die Verpflichtung auf die „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute“. Die konkreten Lebenssituationen und -bedingungen von Familien sind der Ausgangspunkt, von denen her und auf die hin die Themen in den Blick genommen werden - aus dem christlichen Glauben heraus geprägt von Haltungen der Ermutigung, Zuversicht, Wertschätzung und Toleranz. Er richtet sich nach vorn, auf die fünfte Dekade, denn das Gelingen des Lebens in Ehe und Familie ist auch heute ein wesentliches Ziel in den Lebensplänen junger wie alter Menschen.

 

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